Abnehmen - Wie Produkte aus der Apotheke unterstützen können
Aktualisiert am 10.09.26
Wer Gewicht reduzieren möchte, setzt am besten auf eine langfristig passende Kombination aus ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung. Eine kurzfristige Diät oder ein einzelnes Produkt führt dagegen nicht automatisch zu einer nachhaltigen Gewichtsabnahme.
Produkte aus der Apotheke können die Gewichtsabnahme je nach Zusammensetzung und Anwendung ergänzend unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Mahlzeitenersatzprodukte, Präparate mit Quell- und Ballaststoffen oder Produkte, die die Aufnahme von Nahrungsfett beeinflussen. Was sie leisten können und für wen sie geeignet sind, unterscheidet sich jedoch deutlich.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, worauf Sie bei Abnehmprodukten achten sollten und warum eine langfristige Veränderung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten die wichtigste Grundlage bleibt.
In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:
- Abnehmen: Was wirklich wichtig ist
- Produkte aus der Apotheke zur Unterstützung beim Abnehmen
- Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung
- Jojo-Effekt – Warum Gewicht nach Diäten wieder steigen kann
- Bewegung beim Abnehmen
- Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen
- Abnehmen nach der Schwangerschaft
- Abnehmen im Alter
- Adipositas
- Wann ärztlicher oder pharmazeutischer Rat sinnvoll ist
Abnehmen: Was wirklich wichtig ist
Wer Gewicht reduzieren möchte, sollte vor allem auf eine langfristig passende Ernährung und ausreichend Bewegung setzen. Entscheidend ist nicht eine kurzfristige Diät, sondern eine Veränderung der Gewohnheiten, die sich dauerhaft in den Alltag integrieren lässt. Eine ausgewogene Ernährung liefert dem Körper die benötigten Nährstoffe und kann dabei helfen, die Energiezufuhr an den persönlichen Bedarf anzupassen. Dabei muss nicht auf einzelne Lebensmittel grundsätzlich verzichtet werden. Vielmehr kommt es auf die Zusammensetzung und die Menge der gesamten Ernährung an.
Auch Bewegung spielt beim Abnehmen eine wichtige Rolle. Regelmäßige körperliche Aktivität erhöht den Energieverbrauch und unterstützt dabei, die körperliche Fitness und Muskelmasse zu erhalten. Dabei muss es nicht immer intensiver Sport sein: Auch mehr Bewegung im Alltag kann einen sinnvollen Beitrag leisten.
Sehr einseitige oder stark kalorienreduzierte Diäten können zwar zunächst zu einem schnellen Gewichtsverlust führen, sind aber häufig schwer dauerhaft durchzuhalten. Nach einer solchen Diät kann es außerdem zu einer erneuten Gewichtszunahme kommen. Nachhaltiger ist es daher, Ernährung und Bewegungsverhalten Schritt für Schritt zu verändern.
Produkte aus der Apotheke können eine Ernährungs- und Bewegungsumstellung je nach Zusammensetzung und Anwendung ergänzend unterstützen. Sie können beispielsweise dabei unterstützen, Mahlzeiten kalorienreduziert zu ersetzen, das Sättigungsgefühl zu fördern oder die Aufnahme von Nahrungsfett zu beeinflussen.
Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Produktgruppen deutlich in ihrer Zusammensetzung, Wirkweise und ihrem Nutzen. Sie sollten daher nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung verstanden werden.
Welche Möglichkeiten Produkte aus der Apotheke bieten und worauf bei ihrer Anwendung zu achten ist, zeigt der folgende Überblick.
Produkte aus der Apotheke zur Unterstützung beim Abnehmen
In der Apotheke gibt es verschiedene Produkte, die eine Gewichtsabnahme ergänzend unterstützen können. Sie unterscheiden sich je nach Zusammensetzung und Wirkweise deutlich voneinander. Dazu gehören unter anderem Mahlzeitenersatzprodukte, Präparate mit Quell- und Ballaststoffen sowie Produkte, die die Aufnahme von Nahrungsfett beeinflussen.
Solche Produkte können eine Ernährungsumstellung unterstützen, ersetzen sie aber nicht. Entscheidend sind weiterhin eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung.
Fettbinder und Fettblocker
Bestimmte Produkte können die Aufnahme von Nahrungsfett im Verdauungstrakt verringern. Dabei unterscheiden sich die Wirkweisen: Einige Präparate binden einen Teil der aufgenommenen Fette im Darm, während Wirkstoffe wie Orlistat die Aufspaltung und Aufnahme von Nahrungsfett hemmen. Welche Wirkung tatsächlich erzielt werden kann, hängt vom jeweiligen Produkt und seiner Zusammensetzung ab.







Bei der Anwendung sollten die jeweiligen Hinweise beachtet werden. Da eine verringerte Fettaufnahme auch die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und bestimmter Arzneimittel beeinflussen kann, ist bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme eine Beratung in der Apotheke sinnvoll.
Mahlzeitenersatz zum Abnehmen
Mahlzeitenersatzprodukte können einzelne Mahlzeiten ersetzen und dabei helfen, die Energiezufuhr zu reduzieren. Sie sind beispielsweise als Pulver zum Anrühren oder als fertige Getränke erhältlich.
Produkte zum Mahlzeitenersatz unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und ihres Energiegehalts. Für bestimmte Mahlzeitenersatzprodukte gelten gesetzliche Anforderungen an die Zusammensetzung und Kennzeichnung. Bei einer Verwendung zur Gewichtsabnahme sollten die Produkte entsprechend den Anwendungshinweisen eingesetzt werden.
Mahlzeitenersatz kann insbesondere dann eine praktische Unterstützung sein, wenn eine kalorienkontrollierte Mahlzeit unkompliziert in den Alltag integriert werden soll. Für eine nachhaltige Gewichtsabnahme sollte er in ein insgesamt ausgewogenes Ernährungskonzept eingebunden werden.












Sättigungskapseln und Quellstoffe
Produkte mit Quell- und Ballaststoffen können Flüssigkeit aufnehmen und dadurch ihr Volumen im Magen-Darm-Trakt vergrößern. Je nach enthaltenem Stoff kann dies zu einem stärkeren Sättigungsgefühl beitragen und dabei helfen, die aufgenommene Nahrungsmenge zu reduzieren.
Wie gut dieser Effekt ausgeprägt ist, hängt vom jeweiligen Inhaltsstoff und der Dosierung ab. Bei der Einnahme von Quellstoffen sollte außerdem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet und die jeweilige Gebrauchsanweisung beachtet werden.





Weitere Produkte zur Unterstützung beim Abnehmen
Neben Mahlzeitenersatz und Produkten mit Quell- oder Ballaststoffen gibt es zahlreiche weitere Präparate, die zur Unterstützung einer Gewichtsabnahme angeboten werden. Dazu gehören beispielsweise Produkte mit pflanzlichen Inhaltsstoffen, bestimmten Ballaststoffen oder anderen Stoffen, denen eine Unterstützung beim Gewichtsmanagement zugeschrieben wird.
Die Zusammensetzung und die mögliche Wirkung dieser Produkte unterscheiden sich deutlich. Für viele der enthaltenen Stoffe ist eine relevante Wirkung auf die Gewichtsabnahme nicht oder nur eingeschränkt belegt. Nahrungsergänzungsmittel sollten daher nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung verstanden werden.
Bei der Auswahl sollte auf die Zusammensetzung, die empfohlene Anwendung und mögliche Hinweise zu Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen geachtet werden.












Worauf bei Abnehmprodukten zu achten ist
Abnehmprodukte unterscheiden sich deutlich in ihrer Zusammensetzung, Wirkweise und ihren Anwendungshinweisen. Vor der Anwendung sollten deshalb die Angaben auf der Verpackung und die Gebrauchsinformation beachtet werden.
Besonders bei bestehenden Erkrankungen, regelmäßiger Medikamenteneinnahme, Allergien oder Unverträglichkeiten kann eine Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder die Apotheke sinnvoll sein. Auch die empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer sollten eingehalten werden.
Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung ist eine wichtige Grundlage für eine langfristige Gewichtsabnahme. Dabei kommt es nicht auf einzelne „Abnehmlebensmittel“ an, sondern auf die gesamte Ernährung und die passende Menge. Eine abwechslungsreiche Auswahl verschiedener Lebensmittel hilft dabei, den Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen und gleichzeitig eine Ernährung zu finden, die sich dauerhaft in den Alltag integrieren lässt.
Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte
Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte liefern unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Durch ihren teilweise hohen Ballaststoffgehalt können sie außerdem zur Sättigung beitragen. Die DGE empfiehlt mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag sowie regelmäßig Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder Kichererbsen.1
Vollkorn bevorzugen
Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Haferflocken, Vollkornnudeln oder Naturreis enthalten mehr Ballaststoffe als entsprechende Produkte aus raffiniertem Getreide. Sie können deshalb länger sättigen und sind eine sinnvolle Grundlage für eine ausgewogene Ernährung. Die DGE empfiehlt, mindestens ein Drittel der Getreideprodukte als Vollkornvariante zu wählen.2
Fette bewusst auswählen
Fett gehört zu einer ausgewogenen Ernährung und sollte nicht vollständig vermieden werden. Entscheidend sind vor allem die Menge und die Auswahl der Fettquellen. Pflanzliche Öle wie Raps- oder Olivenöl sowie Nüsse und Samen liefern überwiegend ungesättigte Fettsäuren. Gleichzeitig lohnt es sich, stark verarbeitete und sehr fettreiche Lebensmittel nur in kleinen Mengen zu verzehren.
Tierische Lebensmittel in Maßen
Eine ausgewogene Ernährung kann sowohl pflanzliche als auch tierische Lebensmittel enthalten. Dabei empfiehlt die DGE, den Schwerpunkt auf pflanzliche Lebensmittel zu legen und Fleisch und Wurst deutlich seltener zu essen. Fisch kann regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, während Milch und Milchprodukte weiterhin Teil einer ausgewogenen Ernährung sein können.
Ausreichend trinken
Wasser und andere kalorienfreie Getränke sind die beste Wahl, wenn das Gewicht reduziert werden soll. Die DGE empfiehlt rund 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag, vorzugsweise Wasser oder ungesüßten Tee. Zuckergesüßte Getränke und Alkohol liefern zusätzliche Kalorien und sollten möglichst selten getrunken werden.3
Keine Lebensmittel müssen grundsätzlich verboten sein
Für eine langfristige Ernährungsumstellung ist es meist nicht notwendig, einzelne Lebensmittel vollständig aus dem Speiseplan zu streichen. Entscheidend ist vielmehr die Zusammenstellung der Ernährung über längere Zeit. Süßigkeiten, Snacks oder besonders kalorienreiche Lebensmittel können in kleinen Mengen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.
Eine abwechslungsreiche Ernährung, passende Portionsgrößen und regelmäßige Bewegung bilden damit eine wesentlich bessere Grundlage für die Gewichtsabnahme als einzelne Lebensmittel, denen eine besondere „Fettverbrennungswirkung“ zugeschrieben wird.
Jojo-Effekt – Warum Gewicht nach Diäten wieder steigen kann
Nach einer Diät kann das Gewicht wieder zunehmen. Besonders häufig passiert dies, wenn die Ernährung nach einer stark eingeschränkten Diät wieder auf die früheren Gewohnheiten umgestellt wird. Der Begriff „Jojo-Effekt“ beschreibt dabei das wiederholte Ab- und Zunehmen des Körpergewichts.6
Wie entsteht der Jojo-Effekt?
Bei einer Gewichtsabnahme verändert sich auch der Energiebedarf des Körpers. Ein leichterer Körper benötigt grundsätzlich weniger Energie als ein schwererer. Gleichzeitig kann sich der Energieverbrauch während einer längeren kalorienreduzierten Ernährung verändern. Wird nach der Diät wieder mehr gegessen als der Körper benötigt, kann das Gewicht deshalb erneut ansteigen.
Besonders problematisch sind sehr einseitige oder stark kalorienreduzierte Diäten. Sie sind häufig schwer dauerhaft durchzuhalten und können dazu führen, dass nach dem Ende der Diät wieder die bisherigen Essgewohnheiten aufgenommen werden.
Entscheidend ist deshalb nicht, möglichst schnell Gewicht zu verlieren, sondern eine Ernährungsweise zu finden, die sich langfristig in den Alltag integrieren lässt.
Wie lässt sich eine erneute Gewichtszunahme vermeiden?
Eine nachhaltige Gewichtsabnahme gelingt eher, wenn Ernährung und Bewegungsverhalten langfristig verändert werden. Dabei muss nicht auf einzelne Lebensmittel vollständig verzichtet werden. Sinnvoller sind realistische Veränderungen, die dauerhaft beibehalten werden können.
Hilfreich sind insbesondere:
- eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung
- eine schrittweise Veränderung der bisherigen Essgewohnheiten
- ausreichend Bewegung im Alltag
- regelmäßige körperliche Aktivität
- realistische Ziele statt einer möglichst schnellen Gewichtsabnahme
Wichtig: Der Jojo-Effekt lässt sich nicht allein dadurch erklären, dass der Körper nach einer Diät „auf Sparflamme“ schaltet. Auch die veränderten Energiebedürfnisse nach einer Gewichtsabnahme und die Rückkehr zu früheren Essgewohnheiten spielen eine Rolle.
Bewegung beim Abnehmen
Eine Ernährungsumstellung ist eine wichtige Grundlage für eine Gewichtsabnahme. Regelmäßige Bewegung kann zusätzlich dabei helfen, den Energieverbrauch zu erhöhen und die körperliche Fitness zu verbessern. Dabei muss es nicht unbedingt intensiver Sport sein: Auch Bewegung im Alltag trägt zur körperlichen Aktivität bei.4
Regelmäßige körperliche Aktivität unterstützt die Gesundheit und kann dazu beitragen, das Körpergewicht langfristig zu halten. Ausdauernde Bewegung stärkt unter anderem das Herz-Kreislauf-System und verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit. Krafttraining kann dazu beitragen, die Muskulatur zu erhalten und zu stärken.
Für eine nachhaltige Gewichtsabnahme ist deshalb eine Kombination aus ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung sinnvoll. Dabei kommt es weniger darauf an, möglichst viele Kalorien durch Sport zu verbrennen, sondern eine Form der Bewegung zu finden, die regelmäßig und langfristig in den Alltag integriert werden kann.
Schon kleine Veränderungen können dabei helfen, die tägliche körperliche Aktivität zu erhöhen. Dazu gehören beispielsweise:
- Treppen statt Aufzug oder Rolltreppe nehmen
- kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen
- eine Haltestelle früher aussteigen und den Rest zu Fuß gehen
- Spaziergänge in den Alltag einbauen
- längere Sitzphasen regelmäßig durch Bewegung unterbrechen
- bei alltäglichen Tätigkeiten bewusst mehr zu Fuß gehen
Auch diese Form der Bewegung zählt zur körperlichen Aktivität und kann einen Beitrag zu einem aktiveren Alltag leisten.4
Welcher Sport eignet sich zum Abnehmen?
Eine bestimmte Sportart ist zum Abnehmen nicht grundsätzlich besser geeignet als eine andere. Entscheidend ist vor allem, dass die Bewegung regelmäßig ausgeübt werden kann und zu den eigenen körperlichen Voraussetzungen und Vorlieben passt.
Geeignet sind beispielsweise:
- Walking oder Nordic Walking – besonders für den Einstieg und für Menschen, denen Joggen zu anstrengend ist
- Radfahren – lässt sich gut in den Alltag integrieren und kann auch bei längeren Strecken eingesetzt werden
- Schwimmen oder Aqua-Fitness – bieten eine Möglichkeit, den ganzen Körper zu bewegen
- Tanzen – verbindet Ausdauer und Bewegung und kann abwechslungsreich gestaltet werden
- Gymnastik und Krafttraining – können Beweglichkeit und Muskelkraft verbessern
- Joggen oder Laufen – für Menschen, die bereits ausreichend belastbar sind und diese Bewegungsform gerne ausüben
Wer bisher wenig aktiv war, sollte langsam beginnen und die Belastung schrittweise steigern. Bei bestehenden Erkrankungen oder gesundheitlichen Einschränkungen kann es sinnvoll sein, vor Beginn eines intensiveren Trainings ärztlichen Rat einzuholen.
Wie viel Bewegung ist sinnvoll?
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 bis 300 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche oder 75 bis 150 Minuten intensive Aktivität. Zusätzlich werden muskelkräftigende Aktivitäten an mindestens zwei Tagen pro Woche empfohlen.5
Diese Angaben sind ein Orientierungsrahmen und müssen nicht sofort erreicht werden. Wer bisher wenig Bewegung in den Alltag integriert hat, kann mit kürzeren Einheiten beginnen und die Dauer und Häufigkeit nach und nach steigern.
Für die langfristige Gewichtsabnahme ist vor allem entscheidend, eine Bewegungsform zu finden, die regelmäßig durchgeführt werden kann und dauerhaft Freude macht.
Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen
Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen sollte nicht mit einer klassischen Diät behandelt werden. Im Kindes- und Jugendalter befinden sich Körper und Entwicklung noch im Wachstum. Deshalb sollten eine Gewichtsabnahme oder Veränderungen der Ernährung immer altersgerecht und möglichst gemeinsam mit Kinderärztin oder Kinderarzt begleitet werden.
Eltern können ihre Kinder vor allem durch eine ausgewogene Ernährung und einen aktiven Alltag unterstützen. Gemeinsame Mahlzeiten, regelmäßige Bewegung und ein vielseitiges Angebot an Lebensmitteln können dabei helfen, gesundes Ess- und Bewegungsverhalten zu entwickeln.
Dabei sollte das Gewicht des Kindes nicht ständig thematisiert oder kommentiert werden. Druck, Verbote und Schuldgefühle können das Essverhalten zusätzlich belasten. Sinnvoller ist es, Veränderungen möglichst für die ganze Familie umzusetzen und selbst ein gutes Vorbild zu sein.
Für Getränke eignen sich vor allem Wasser und ungesüßter Tee. Süßigkeiten, Snacks und zuckerhaltige Getränke müssen nicht grundsätzlich verboten werden, sollten aber nicht den Alltag bestimmen.
Keine Abnehmprodukte für Kinder
Produkte zur Gewichtsabnahme sollten Kindern und Jugendlichen nicht ohne ärztliche Empfehlung gegeben werden. Das gilt insbesondere für Nahrungsergänzungsmittel und andere frei verkäufliche Abnehmprodukte. Bei Übergewicht oder Adipositas sollte zunächst ärztlich geklärt werden, ob und welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Bei Kindern und Jugendlichen steht nicht eine möglichst schnelle Gewichtsabnahme im Vordergrund. Entscheidend ist eine altersgerechte Entwicklung und ein langfristig gesundes Ess- und Bewegungsverhalten.
Abnehmen nach der Schwangerschaft
Nach der Schwangerschaft braucht der Körper Zeit, um sich zu erholen und an die Veränderungen nach der Geburt anzupassen. Deshalb sollte der Wunsch nach einer Gewichtsabnahme nicht zu einem Zeitdruck führen. Eine schrittweise Rückkehr zu einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung ist sinnvoller als eine schnelle Diät.
Ernährung nach der Schwangerschaft
Auch während der Stillzeit benötigt der Körper ausreichend Energie und Nährstoffe. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten sowie geeigneten Eiweiß- und Fettquellen unterstützt die Versorgung von Mutter und Kind.
Eine stark kalorienreduzierte Ernährung oder Crash-Diäten sind insbesondere in der Stillzeit nicht geeignet. Wer stillt und gleichzeitig Gewicht reduzieren möchte, sollte auf eine ausreichende Nährstoffversorgung achten und sich bei Fragen zur Ernährung beispielsweise von einer Ärztin, einem Arzt oder einer qualifizierten Ernährungsfachkraft beraten lassen.
Auch ausreichend zu trinken ist wichtig. Wasser und ungesüßte Getränke sind dabei eine gute Wahl.
Bewegung langsam wieder aufnehmen
Wann nach der Geburt wieder mit Sport begonnen werden kann, hängt unter anderem von der Art der Geburt, der individuellen Erholung und dem körperlichen Zustand ab. Zunächst steht die Erholung im Vordergrund. Leichte Bewegung wie Spaziergänge kann bei unkompliziertem Verlauf meist schrittweise in den Alltag integriert werden.
Rückbildungsgymnastik kann dabei helfen, den Körper nach der Schwangerschaft wieder an körperliche Belastung heranzuführen. Später können je nach körperlicher Verfassung weitere Ausdauer- oder Kraftübungen hinzukommen.
Wer intensiver trainieren möchte oder Beschwerden nach der Geburt hat, sollte vorher ärztlichen oder therapeutischen Rat einholen. Besonders nach einem Kaiserschnitt oder bei Beschwerden im Bereich des Beckenbodens ist eine individuelle Beratung sinnvoll.
Realistische Ziele setzen
Das Gewicht vor der Schwangerschaft muss nicht innerhalb weniger Wochen wieder erreicht werden. Körper und Alltag verändern sich durch Schwangerschaft und Geburt, und auch Schlafmangel und die Betreuung des Babys können die eigenen Möglichkeiten beeinflussen.
Statt einer kurzfristigen Diät sind kleine, dauerhaft umsetzbare Veränderungen sinnvoll. Regelmäßige Mahlzeiten, eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung im Alltag können dabei helfen, das Gewicht langfristig zu regulieren.
Auch während der Stillzeit muss nicht auf einzelne Lebensmittel grundsätzlich verzichtet werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist in der Regel die bessere Grundlage als strenge Verbote.
Abnehmen im Alter
Auch im höheren Alter kann eine Gewichtsabnahme sinnvoll sein. Allerdings verändern sich mit zunehmendem Alter unter anderem Körperzusammensetzung, Muskelmasse und Energiebedarf. Gleichzeitig wird es wichtiger, bei einer kalorienreduzierten Ernährung auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen zu achten.
Eine Gewichtsabnahme sollte deshalb nicht mit einer möglichst schnellen Reduktion der Kalorien erreicht werden. Sinnvoller sind eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine langfristige Veränderung der bisherigen Gewohnheiten.
Warum Abnehmen im Alter schwieriger sein kann
Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse häufig ab, während der Anteil an Körperfett steigen kann. Dadurch sinkt der Energiebedarf des Körpers. Auch weniger Bewegung im Alltag kann dazu beitragen, dass insgesamt weniger Energie verbraucht wird.
Wer seine bisherigen Essgewohnheiten unverändert beibehält, obwohl sich der Energiebedarf verringert hat, kann deshalb mit der Zeit an Gewicht zunehmen.
Gleichzeitig sollte im Alter nicht einfach möglichst wenig gegessen werden. Eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und anderen wichtigen Nährstoffen bleibt wichtig. Ziel sollte daher eine nährstoffreiche Ernährung mit angemessenen Portionsgrößen sein.
Die Ernährung an den veränderten Energiebedarf anpassen
Beim Abnehmen kommt es grundsätzlich darauf an, über längere Zeit weniger Energie aufzunehmen, als der Körper verbraucht. Im höheren Alter sollte dabei besonders auf die Qualität der Lebensmittel geachtet werden.
Geeignet sind vor allem nährstoffreiche Lebensmittel wie:
- Gemüse und Obst
- Vollkornprodukte
- Hülsenfrüchte
- Nüsse und Samen in angemessenen Mengen
- Milch und Milchprodukte beziehungsweise geeignete Alternativen
- Fisch und andere eiweißreiche Lebensmittel
Sehr einseitige Ernährungsformen und Crash-Diäten sind dagegen nicht empfehlenswert. Sie können die Nährstoffversorgung erschweren und sind häufig nicht dauerhaft durchzuhalten.
Auch die Portionsgrößen können eine Rolle spielen. Wer weniger Energie benötigt, kann beispielsweise kleinere Portionen wählen und besonders kalorienreiche Lebensmittel seltener oder in kleineren Mengen essen.
Bewegung und Muskelmasse erhalten
Regelmäßige Bewegung ist auch im höheren Alter wichtig. Sie unterstützt die körperliche Fitness und kann dabei helfen, Muskelkraft und Beweglichkeit zu erhalten.
Eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining ist besonders sinnvoll. Geeignet sind beispielsweise:
- Walking oder Nordic Walking
- Spaziergänge
- Radfahren
- Schwimmen oder Wassergymnastik
- Gymnastik
- Krafttraining
- Übungen für Beweglichkeit und Gleichgewicht
Auch Bewegung im Alltag zählt. Treppensteigen, kurze Wege zu Fuß oder regelmäßige Spaziergänge können dazu beitragen, die tägliche Aktivität zu erhöhen.
Wer bisher wenig aktiv war, sollte langsam beginnen und die Belastung schrittweise steigern. Bei Erkrankungen oder gesundheitlichen Einschränkungen kann es sinnvoll sein, vor einem intensiveren Training ärztlichen Rat einzuholen.
Auf ausreichendes Trinken achten
Auch das Trinken sollte im höheren Alter nicht vernachlässigt werden. Das Durstempfinden kann mit zunehmendem Alter schwächer werden. Deshalb ist es sinnvoll, regelmäßig zu trinken und nicht ausschließlich auf das Durstgefühl zu warten.
Wasser und ungesüßte Getränke sind dabei eine gute Wahl.
Realistische Ziele setzen
Beim Abnehmen im Alter sollte nicht eine möglichst schnelle Gewichtsabnahme im Vordergrund stehen. Wichtiger sind eine ausreichende Nährstoffversorgung, der Erhalt von Muskelmasse und eine Ernährungs- und Bewegungsweise, die sich dauerhaft in den Alltag integrieren lässt.
Adipositas
Adipositas ist eine chronische Erkrankung, bei der sich übermäßig viel Körperfett im Körper ansammelt. Sie kann die Gesundheit und Lebensqualität beeinträchtigen und das Risiko für verschiedene Folgeerkrankungen erhöhen.
Zur ersten Einschätzung des Körpergewichts wird häufig der Body-Mass-Index (BMI) verwendet. Bei Erwachsenen gilt ein BMI ab 30 kg/m² als Adipositas. Der BMI allein beschreibt jedoch nicht die individuelle gesundheitliche Situation. Auch Faktoren wie die Verteilung des Körperfetts, bestehende Erkrankungen, Alter und körperliche Aktivität spielen eine Rolle.7
BMI zur ersten Einschätzung
BMI Einordnung
| BMI | Einordnung |
|---|---|
| unter 18,5 | Untergewicht |
| 18,5–24,9 | Normalgewicht |
| 25,0–29,9 | Übergewicht |
| 30,0–34,9 | Adipositas Grad I |
| 35,0–39,9 | Adipositas Grad II |
| ab 40,0 | Adipositas Grad III |
Der BMI ist allerdings nur ein Orientierungswert. Für die Beurteilung des gesundheitlichen Risikos kann zusätzlich der Taillenumfang berücksichtigt werden. Insbesondere ein hoher Anteil an Bauchfett steht mit einem erhöhten Risiko für verschiedene Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung.
Wodurch entsteht Adipositas?
Adipositas hat meist nicht nur eine einzelne Ursache. Entscheidend ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dazu gehören unter anderem Ernährung, körperliche Aktivität, genetische Voraussetzungen, Schlaf, Stress und weitere Lebensbedingungen.
Auch bestimmte Erkrankungen oder Medikamente können eine Gewichtszunahme begünstigen. Dazu gehören beispielsweise einige hormonelle Erkrankungen und bestimmte Arzneimittel. Deshalb sollte bei einer deutlichen oder unerklärlichen Gewichtszunahme auch geprüft werden, ob gesundheitliche Ursachen oder Medikamente eine Rolle spielen.
Adipositas ist daher nicht einfach auf mangelnde Disziplin zurückzuführen. Die Entstehung und Aufrechterhaltung der Erkrankung kann durch viele unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden.
Welche Folgeerkrankungen kann Adipositas begünstigen?
Adipositas kann das Risiko für verschiedene Erkrankungen erhöhen. Dazu gehören unter anderem:
- Typ-2-Diabetes
- Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Fettstoffwechselstörungen und Fettleber
- Gelenkerkrankungen, insbesondere an Knie und Hüfte
- Schlafapnoe
- Gallensteine
- bestimmte Krebserkrankungen
- psychische und psychosoziale Belastungen
Wie hoch das individuelle Risiko ist, hängt unter anderem vom Ausmaß der Adipositas, der Fettverteilung und weiteren gesundheitlichen Faktoren ab.
Wie lässt sich Adipositas behandeln?
Die Behandlung von Adipositas sollte individuell auf die betroffene Person abgestimmt werden. Ziel ist nicht nur eine Gewichtsabnahme, sondern vor allem eine langfristige Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität.
Zu den wichtigen Bausteinen gehören:
- eine langfristig angepasste Ernährung
- regelmäßige körperliche Aktivität
- die Veränderung ungünstiger Gewohnheiten
- eine Unterstützung bei der langfristigen Gewichtsstabilisierung
- bei Bedarf eine psychotherapeutische oder verhaltenstherapeutische Begleitung
- gegebenenfalls eine medikamentöse Behandlung
- bei bestimmten Voraussetzungen auch eine bariatrische Operation
Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt unter anderem vom BMI, bestehenden Begleiterkrankungen und der bisherigen Krankheitsgeschichte ab. Bei Adipositas ist deshalb eine ärztliche Begleitung sinnvoll.
Ernährung
Bei einer Gewichtsabnahme geht es nicht darum, möglichst wenig zu essen oder bestimmte Lebensmittel grundsätzlich zu verbieten. Eine ausgewogene und individuell angepasste Ernährung soll eine ausreichende Nährstoffversorgung gewährleisten und gleichzeitig eine Gewichtsabnahme ermöglichen.
Eine abwechslungsreiche Auswahl aus Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und weiteren nährstoffreichen Lebensmitteln bildet dabei eine gute Grundlage. Stark kalorienreduzierte Crash-Diäten sind für eine langfristige Gewichtsabnahme in der Regel nicht geeignet.
Entscheidend ist, eine Ernährungsweise zu finden, die sich dauerhaft umsetzen lässt.
Bewegung
Regelmäßige körperliche Aktivität unterstützt die Behandlung von Adipositas und kann dabei helfen, die körperliche Fitness zu verbessern und Muskelmasse zu erhalten.
Geeignet ist grundsätzlich jede Bewegung, die den individuellen körperlichen Voraussetzungen entspricht. Dazu gehören beispielsweise Walking, Radfahren, Schwimmen, Wassergymnastik, Gymnastik oder Krafttraining.
Wer bisher wenig aktiv war oder bereits gesundheitliche Beschwerden hat, sollte die Belastung langsam steigern und die Art der Bewegung an die persönliche Situation anpassen.
Verhalten
Auch das eigene Ess- und Bewegungsverhalten kann Bestandteil der Behandlung sein. Eine Verhaltenstherapie kann beispielsweise dabei unterstützen, ungünstige Gewohnheiten zu erkennen, mit Stress oder emotionalem Essen umzugehen und langfristig neue Verhaltensweisen zu entwickeln.
Hilfreich kann auch eine zeitweise Selbstbeobachtung des Ess- und Trinkverhaltens sein. Dabei können beispielsweise Essenszeiten, Portionsgrößen oder Situationen, in denen besonders häufig gegessen wird, dokumentiert werden.
Medikamente
Medikamente zur Behandlung von Adipositas kommen nicht als alleinige Maßnahme, sondern als Ergänzung zu einer Lebensstiländerung infrage. Ob eine medikamentöse Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom BMI, bestehenden Begleiterkrankungen und der individuellen Situation ab und sollte ärztlich entschieden werden.
Adipositaschirurgie
Bei schwerer Adipositas kann unter bestimmten Voraussetzungen eine bariatrische Operation infrage kommen. Zu den Verfahren gehören beispielsweise der Schlauchmagen oder der Roux-en-Y-Magenbypass.
Eine solche Behandlung wird nicht isoliert betrachtet. Vor und nach einer Operation sind eine umfassende medizinische Betreuung sowie langfristige Ernährungs- und Nachsorgekonzepte erforderlich.
Welche Behandlung infrage kommt, sollte immer individuell in einem spezialisierten Behandlungsteam entschieden werden.
Wann ärztlicher oder pharmazeutischer Rat sinnvoll ist
Bei starkem Übergewicht, Adipositas oder einer deutlichen und unerklärlichen Gewichtszunahme kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein. Das gilt auch, wenn Erkrankungen bestehen oder regelmäßig Medikamente eingenommen werden, die das Körpergewicht beeinflussen können.
Auch bei der Auswahl und Anwendung von Abnehmprodukten kann eine Beratung in der Apotheke hilfreich sein. Das gilt insbesondere bei Arzneimitteln, bestehenden Erkrankungen, regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder Unsicherheiten zur richtigen Anwendung.
Bitte beachten Sie: Die ggf. im Ratgeber aufgeführten Produkte stellen keine Empfehlungen dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden. Diese werden über unsere Seite direkt eingepflegt und sind keineswegs eine Aufforderung zum Kauf eines bestimmten Produkts.
Quellen
1https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen (Link zuletzt abgerufen am 10.09.2026, 10.30 Uhr)
2https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/vollkorn/ (Link zuletzt abgerufen am 10.09.2026, 10.30 Uhr)
3https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen/am-besten-wasser-trinken/ (Link zuletzt abgerufen am 10.09.2026, 10.30 Uhr)
4https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen/bewegung-gewicht/ (Link zuletzt abgerufen am 10.09.2026, 12.22 Uhr)
5World Health Organization (WHO): Guidelines on physical activity and sedentary behaviour. Geneva: World Health Organization, 2020. (Link zuletzt abgerufen am 10.09.2026, 12.22 Uhr)
6Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Informationen zu Diäten, Fasten und Gewichtsabnahme. DGE, Bonn.
7https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/diaetetik-und-kostformen/uebergewicht-und-adipositas/ (Link zuletzt abgerufen am 10.09.2026)